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Mein erstes Probewochenende

Blogbeitrag von Tina


Tag 1 Für mich war das das erste Mal Probenwochenende. Was erwartet mich? Als erstes erwartet uns alle ein kaputter Aufzug! Nach längeren Versuchen ihn zum Fahren zu bringen blieb es aussichtslos. Alle haben mitgeholfen, um das Schlagzeug, die große Trommel, die Pauken, das Klavier, die Bongos, die Congas, den Gong, die Röhrenglocken, das Xylofon und die ganzen Shaker die zwei - jetzt plötzlich längeren - Treppen hinaufzutragen. Nach diesen Strapazen konnten wir uns erstmal mit dem leckeren Abendessen vom Habsberg stärken. Dann riefen auch schon die Instrumente nach uns und es wurde knallhart bis um halb 11 geprobt! Mit einem lustigen Beisammensein, das Tischtennis, Verstecken, Billiard und Brettspiele beinhaltete, ließen wir, wie auch am zweiten Abend, den Tag ausklingen. Selbst wenn unser allerliebster Dirigent einer der letzten ist, die sich zur Ruhe legen, werden wir am nächsten Morgen mit einem energetischen „Guten Morgen“ beim Frühstück, begrüßt.


Tag 2 Jetzt heißt es durchhalten! Bis auf Mittagessen und Kaffeepause wird geackert. Dieses Jahr haben wir uns einen Scherz erlaubt: das Sven-Bingo. Jeder hat sich 16 Sprüche, die regelmäßig in unseren Proben fallen notiert und wer vier in einer Reihe voll hatte, rief ganz laut durch den Raum „BINGO“. Am Anfang herrschte Verwirrung und alle fanden es noch lustig. Doch irgendwann wurde uns dieses Spiel leider verboten, da es uns vom Musizieren ablenkte.


Tag 3 Das Wochenende ist am Ende, ebenso wie die Stimme unseres Dirigenten. Trotzdem wird das Programm nochmal komplett durchgeprobt, bevor wir wieder alles zusammenpacken. Und: ja, der Aufzug funktionierte immer noch nicht.

Diese drei Tage waren sehr lustig und haben mir die Möglichkeit gegeben außerhalb meines Registers die Leute besser kennenzulernen. Selbst wenn man in den Proben am anderen Ende des Raums sitzt, so hat man beim Essen viel voneinander erfahren.


we love music....

and I love my shoes....



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